Wem Gott will rechte Gunst erweisen

Waltraut Schulz

19. Wem Gott will rechte Gunst erweisen
(Der frohe Wandersmann)

Text: Joseph von Eichendorff (1788-1856), 1822
aus der Novelle Aus dem Leben eines Taugenichts,
1826
Melodie: Friedrich Theodor Fröhlich (1803-1836), 1833


1. Wem Gott will rechte Gunst erweisen,
den schickt er in die weite Welt,
dem will er seine Wunder weisen
in Berg und Tal und Strom und Feld.
Valleri, vallera, vallerie, vallera . . .

2. Die Bächlein von den Bergen springen,
die Lerchen schwirren hoch vor Lust
warum sollt´ ich nicht mit ihnen singen
aus voller Kehl´ und frischer Brust ?
Valleri, vallera . . .

3. Den lieben Gott, lass ihn nur walten
der Bächlein, Lerchen, Wald und Feld
und Erd und Himmel will erhalten,
hat auch mein Sach´ auf´s best´ bestellt.
Valleri, vallera . . .



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